Homöopathie ist das ÄHNLICHE leiden.

Die Homöopathie ist eine sanfte Erfahrens-Therapie, die auf der Beobachtung von Naturgesetzen beruht. 

Sie geht von Hippokrates über Paracelsus , sowie auf  Samuel Hahnemann zurück. 

Letzterer erforschte ab 1790 durch den Chinarinden-Selbstversuch das Ähnlichkeitsprinzip

mit dem man sich die Heilkräfte aus Pflanzen-, Tier- und Mineralreichen zu nutze machen kann.

 

 

Simila similibus currentur bedeutet, dass ähnliche/s Leiden- von homöo-ähnlich und pathos-Leiden-

welche eine Substanz in ihrem Urzustand erzeugt, beim Erkrankten in ihrer

potenzierten, verriebenen und verschüttelten Form 

auch aufzuheben oder zu lindern vermag.

Hahnemann nannte deshalb die Homöopathie auch Heilkunst. 

Und die Kunst besteht darin, dass der Behandler 

an den genannten Angaben, Symptomen, Zufällen und Zeichen des Patienten

das ähnlichste und somit passendste homöopathische Arzneimittel herausfindet.

Deshalb ist der Therapeut sehr auf die „Mitarbeit“ des Erkrankten angewiesen, 

um im Laufe des gemeinsamen Behandlungsweges Schicht für Schicht, Symptom für Symptom,

sowie alle Dinge, welche die Gesundheit des Patienten beeinträchtigen, zu beheben,

damit der Mensch wieder dem „Zwecke seines höheren Daseins“ dienen kann.


Samuel Hahnemann   Organon 6   §9

„Im gesunden Zustandes des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper belebende Lebenskraft unumschränkt und hält alle seine Teile in bewundernswürdig harmonischen Lebensgange in Gefühlen und Tätigkeiten, sodass unser inne wohnender vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höheren Zwecke unseres Daseins bedienen kann.“


Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Atemwegs-Erkrankungen

Laut Robert-Koch-Institut leiden seit den letzten 25 Jahren zunehmend mehr Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 14 Jahren an chronischen Atemwegserkrankung. Hierin handelt es sich um wiederkehrende Bronchitiden, Asthma, Heuschnupfen, begleitet von schwerwiegenden Hustenattacken, Atemnot, tränende Augen und juckender triefender Nase, begleitet von allgemeiner körperlicher Schwäche. Oft liegen Allergien gegen Pollen, Hausstaub und/oder Tierhaaren zugrunde. In der Folge ist das Leben dieser Kinder schwer belastet und in der Aktivität eingeschränkt.

 

Durch meine Erfahrung als Mutter von fünf Kindern weiß ich wie schwer es sein kann, wenn ein Kind -oft wenige Wochen oder Monate alt- an spastischer Bronchitis, Asthma, Pseudokrupp, allergischen Atemwegserkrankungen und den damit verbundenen Begleiterscheinungen leidet. Ich kenne die durchwachten Nächte, ebenso die Panik der Kinder durch die Atemnot. Ich kenne die Angst vor der nächsten „Infektwelle“ im Kindergarten oder in der Schule, da damit wieder die Gefahr eines Asthmanfalls, der Atemnot oder eines Pseudokrupp-Anfalls nahte. Frei atmen zu können bedeutet Luft zu bekommen, um sich frei zu entfalten, zu wachsen, zu spielen, zu lachen, Sport zu machen, Freude zu haben und sein Leben zu genießen...

 

Durch die asthmatischen Beschwerden meiner Kinder habe ich Zugang zur Homöopathie gefunden und durfte entdecken, welch ein Segen es ist, wenn durch die Gabe passender homöopathischer Arzneien das Kind eine Linderung seiner Atemwegs-Erkrankung erfährt und somit wieder fröhlich und frei sein und seinen Interessen und Aufgaben nachgehen kann. Für die ganze Familie tritt Entspannung ein, wenn das betroffene Kind wieder Luft holen kann und alle wieder nach einem gleichmäßigen Rhythmus- wie der Atem- leben können, ohne mehrmals täglichen Inhalationen, Dosier-Aerosolen oder sonstigen schwerwiegenden Medikamenten. Natürlich sind in Notfällen oder fortgeschrittenen Pathologien, als schon verabreichte Dauermedikation, diese Medikamente notwendig und sinnvoll. Doch liegt mein Anliegen darin mit Hilfe meines Wissens und der passenden homöopathischen Arzneien Kindern, die an chronischen Atemwegs-Erkrankungen leiden und ihren Eltern eine Hilfestellung zu geben, um die Beschwerden zu lindern und die Selbstheilungskräfte des Kindes so anzuregen und zu stärken, dass sie eine unbelastete Kindheit und Jugend durchleben und sich gesund entwickeln können.

Behandlung von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch

Immer mehr Paare sind mit der Thematik des unerfüllten Kinderwunsches konfrontiert. Aus beruflichen, persönlichen oder auch wirtschaftlichen Gründen, rückt die „Zeit“ sich  bewusst für ein Kind zu entscheiden immer mehr in die Phase, in der sich für die Frau die natürlichen körperlichen Funktionen der Fruchtbarkeit mehr und mehr reduzieren. Daraus resultierend entsteht für die Frau und den Mann körperlicher und emotionaler Druck, dass sie ihr gemeinsames Glück und ihre gegenseitige Zuneigung nicht durch das Leben Ihres gemeinsamen  Kindes auf natürliche Weise vereinen können.

 

Versuche mit ICSI und IVF sind für beide Partner zusätzlich hormonell, wie auch psychisch belastend.

Das Gefühl nach einer erfolglosen künstlichen Befruchtung kann jeder nachvollziehen, der sich jemals in einer

solchen Situation befand. Das Gefühl des Versagens, der Verzweiflung, vielleicht auch der stetig bestehenden Hoffnung „Ja, aber beim nächsten Mal...“ Der stressbehaftete „Teufelskreis“ nimmt weiter seinen Lauf.

 Liebe und Zuneigung, die ganze Partnerschaft steht sozusagen unter einem zielorientierten Leistungsdruck. Und dieser Druck nimmt jedem Paar die Entspannung der Familienplanung seinen natürlichen Lauf zu lassen. 

 

In der homöopathischen Behandlung geht es im Speziellen darum, den “roten Faden“ des Patienten aufzugreifen.

 Es geht darum herauszufinden, wo der wundeste Punkt liegt, welches die Melodie ist, die nicht mit der menschlichen Lebenskraft übereinstimmt, sondern sie überdeckt. Es gilt für den Therapeuten herauszufinden, was dieser fremden Melodie aus dem Reich der Natur in Verabreichung einer homöopathischen Arznei am ähnlichsten ist, damit der Lebensfluss harmonisch und ungehindert fließen kann, um wieder seiner inneren Bestimmung zu folgen. Und ist es nicht auch des Menschen innerste Bestimmung sein Leben, seine Liebe, sein Wissen und seine Erkenntnis an seine leiblichen Nachkommen weiter zu geben?

Begleitbehandlung für Menschen, die mit einer Krebserkrankung konfrontiert sind

Seit 1970 hat sich die Anzahl der jährlichen Neuerkrankungen an tumorösen Prozessen fast verdoppelt. 

(Quelle „Krebsinformationsdienst“) Die Diagnose „Krebs“, die jährlich fast eine halbe Million Menschen ereilt, scheint zu unseren Zivilisationserkrankungen zugehören. Wir wissen, dass diese Zahl natürlich einen statistischen Wert darstellt, der sich aus steigender Lebenserwartung und ständig verbesserter und gezielter Frühdiagnostik errechnet und damit in Verbindung steht. Allerdings haben sich unsere Lebensbedingungen zwar an Hygiene, medizinischer Versorgung und Deckung aller erdenklicher Lebenswünsche (im weitesten Sinne) nicht nur zum Positiven verändert. Wir sehen uns mehr und mehr massiven Umweltbelastungen ausgesetzt, unsere Nahrung scheint mehr oder weniger chemisch manipuliert zu sein, die arbeitsbedingten Anforderungen sind häufiger Stressbelastung, als Aufgabe, mit welcher unser Lebens-Unterhalt gesichert werden kann. 

 

Dies sind nur einige bekannte fördernde Ursachen, welche die Entstehung einer Krebserkrankung begünstigen. Genetische Veranlagungen werden wohl durch unsere Lebensbedingungen getriggert und angefacht, um sich als lebensbedrohliche Erkrankung zu manifestieren. 

 

Natürlich sind zeitige Früherkennung und gezielte schulmedizinische Therapien lebensrettend. Allerdings leiden viele Patienten während dieser Behandlung (z.B. Chemo/Bestrahlung) sehr unter den damit verbundenen Nebenwirkungen. Dabei kann die homöopathische Begleitung Erleichterung schaffen und die Lebensqualität in dieser Situation verbessern. Ebenso ist eine positive Einstellung zu Krankheit und Heilung von unerlässlichem Wert. Hierin kann die homöopathische Begleitung als ganzheitliche Therapieform auf der emotionalen Ebene eine Stärkung der Lebenskraft des Patienten anbieten, die ihm Hilfestellung in dieser schweren Lebensphase sein kann.

 

Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass ich meine Tätigkeit nur als Begleitung der schulmedizinischen Behandlung und Linderung der Nebenwirkungen ansehe und keinesfalls als Ersatztherapie.


Weitere Behandlungsschwerpunkte

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Therapieform. Der Fokus der Behandlung liegt auf allen geistigen, seelischen und körperlichen Beschwerden des Patienten. Somit werden alle Organsysteme des Menschen  betrachtet. Dies erklärt uns die Behandelbarkeit vieler Erkrankungen, weshalb uns die Möglichkeit offen steht weitere, als die von mir oben genannten Pathologien oder Anliegen des Patienten zu therapieren.  

 

Um einige Beispiele zu nennen sind chronische Darmerkrankungen, neurologische oder psychosomatische Störungen (z. B. ADHS), Beschwerden des Skelett- und Stützapparates, der Geschlechtsorgane (z. B. klimakterische Beschwerden), Schilddrüsen-, Herz- und Nierenerkrankungen oder akute Verletzungen, Infekte, etc.

 

Bei schwerwiegenden Organveränderungen und Pathologien werden wir im Einzelnen die Einschränkungen der homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten persönlich besprechen. Aus diesem Grund biete ich vor Behandlungsbeginn ein Beratungsgespräch an, bei welchem ich meine Vorgehensweise erläutere und mit dem Patienten Ziele der Behandlung formuliere. Werden bereits schulmedizinische Therapien und Medikamente angewandt sind diese dennoch bei zu behalten, solange bis eine Stabilisation des Organismus während der homöopathischen Kur zu erkennen ist. Des Weiteren gilt eine Übereinkunft mit dem bereits behandelnden Mediziner, weiteren Therapeuten zur Absprache der Medikation und Beurteilung des Therapieverlaufs anhand von Laborergebnisse oder bildgebender  Diagnostik. Möglicherweise  kann in gewissen Maße auch bei fortgeschrittenen Beschwerden zumindest eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden. 

 

Eine „Wunderheilung“ von progressiv verlaufenden Beeinträchtigungen gibt es wohl durch keine Therapieform.


Behandlungsverlauf

Eine umfangreiche Erstanamnese, welche sich über 2 bis 3 Stunden erstreckt, dient als Grundlage für die weitere homöopathische Behandlung. Dabei werden alle Erkrankungen, die der Patient schon seit Geburt an durchlaufen hat oder an welchen er/sie momentan leidet, aufgenommen. Ebenso werden die vorherrschenden familiären Erkrankungen in der Anamnese mit berücksichtigt und sind ein wichtiges Kriterium. Diese „Krankengeschichte“ wird vorweg bereits im Anamnese-Fragebogen erhoben.

 Gerne können Sie auch vor Behandlungsbeginn einen Beratungs- und Aufklärungstermin in Anspruch nehmen. 

Der Gemütszustand gibt gleichfalls einen wichtigen Ausschlag in der homöopathischen Mittelfindung. Bereits schulmedizinisch erhobene Befunde sind wichtige Zeichen für die  Anamnese und der weiteren Behandlungsverlauf und der Beurteilung der Wirksamkeit der verabreichten Arznei, deshalb ist es sinnvoll diese Befunde mit zu erheben.

 

Nach Aufnahme aller wichtigsten Symptome des Patienten werde ich im Anschluss eine Nachbereitung, Fallanalyse, sogenannte Repertorisation und mit Hilfe der umfangreichen Arznei-Literatur eine möglichst passende und für den Patienten individuelle Medikation herausfinden und verordnen. 

 

Eine Woche nach Einnahme der Arznei ist eine kurze Rückmeldung über die Befindlichkeit des Patienten notwendig. Bei schweren  Pathologien ist es mir ein Anliegen, dass der Patient täglich in dem von mir erhaltenen Verlaufsbogen, seine Beobachtungen festhält.

 

Regelrecht wird in einem Intervall von 4 bis 6 Wochen ein weiterer Folgetermin vereinbart, um die Mittelwirkung, den Behandlungsverlauf zu beurteilen, die noch vorherrschenden Symptome aufzunehmen und die weitere Verordnung abzuklären.

 

Um einen Behandlungserfolg zu erzielen ist es von dringender Notwendigkeit, dass der Patient zu dieser Mitarbeit und Zuverlässigkeit der Rückmeldung seiner Befindlichkeit bereit ist.

 

Es ist wichtig zu wissen, dass eine homöopathische Behandlung chronischer Erkrankungen einen längeren Behandlungszeitraum in Anspruch nimmt. Patient und Behandler begeben sich zu Beginn der Therapie auf einen gemeinsamen Weg. 

Natürlich ist die Homöopathie auch eine gute ganzheitliche Behandlungsmöglichkeit in akuten Krankheitsfällen. 

Ebenso kann in Zusammenarbeit mit bereits schulmedizinischen Therapien eine bessere Begleitung des Patienten erfolgen.

 

Ich schenke Ihnen meine Zeit und Aufmerksamkeit und Sie nehmen sich Ihre Zeit und Aufmerksamkeit, um Ihre Lebenskraft zu stärken!

 

Bei schwerwiegenden Organveränderungen werden wir die Einschränkung der homöopathischen Behandlung im Speziellen besprechen.